Eigenschaften (Alle Alarme)

[Max. Datensatz] 'Alarm.MaxRecord'

Legen Sie die Anzahl der zu speichernden Alarmverlaufsdatensätze fest. Wenn die Alarmdaten den festgelegten Wert überschreiten, wird der im Feld [Operation, wenn [Speichern in] voll ist] angegebene Prozess ausgeführt. Der Alarmverlauf enthält Alarme und Systemfehler für alle Alarmgruppen.

Einstellungen Wertebereich: 0 - 2147483647

Hinweis:

  • Die Anzahl der Alarmverlaufsdatensätze, die Sie speichern können, hängt von der Kapazität des Speicherorts ab. Informationen zur Datengröße des Alarmverlaufs finden Sie unter:
    Berechnen der Größe der zu speichernden Daten
  • Die maximale Anzahl der Systemfehler, die gespeichert werden können, beträgt 100. Auch wenn Sie [Max. Datensatz] auf einen Wert größer als 100 einstellen, ist die Anzahl der gespeicherten Systemfehler auf 100 begrenzt. Wenn die Anzahl der Systemfehler 100 überschreitet, wird der älteste Systemfehler gelöscht und der neueste gespeichert.

Unterstützung Datenbindung:

Informationen zur Verwendung einer Bindungsquelle erhalten Sie unter.
Alarm.MaxRecord

Informationen zum Konzept der Datenbindung erhalten Sie unter.
Datenbindung

[Operation, wenn [Speichern in] voll ist]

Wählen Sie die Operation aus, die auftreten soll, wenn der Alarmverlauf die Anzahl von [Max. Datensatz] überschreiten.
- [Alte Daten überschreiben]: Die ältesten Alarmdaten löschen und die neuen speichern.
- [Protokollierung anhalten]: Keinen neuen Alarmverlauf mehr speichern.

[Speichern in]

Wählen Sie nachfolgend den Speicherort für den Alarmverlauf aus.
-[Sicherungsspeicher]
-[SD-Karte]
-[USB-Speichermedium]

Wichtige Hinweise: Wenn Sie einen externen Speicher zum Speichern des Alarmverlaufs verwenden, schalten Sie vor Entfernen des externen Speichers das Anzeigegerät aus.

Wenn Sie vor dem Ausschalten des Anzeigegeräts das externe Speichermedium entfernen, kann der Alarmverlauf nicht gespeichert werden, auch wenn das externe Speichermedium wieder eingesetzt wird. Starten Sie in diesem Fall das Anzeigegerät nach dem Einlegen des externen Speichers neu.

Wir empfehlen, keine externen Speichermedien zu wählen, die häufig aus der Anzeigeeinheit entfernt werden.

Hinweis:

  • Der Speicher und der Speicherplatz, die für [Speichern in] ausgewählt werden können, hängen vom Modell des Anzeigegeräts ab.
  • Bei Verwendung der Open Box der SP5000-Serie (Modell für Windows 10 IoT Enterprise), IPC-Serie oder eines PC/AT wird der Alarmverlauf NICHT durch bloße Auswahl von [SD-Karte] oder [USB-Speichermedium] auf der SD-Karte oder dem USB-Speichermedium im Anzeigegerät gespeichert. Um den Alarmverlauf auf SD-Karte oder USB-Speicher zu speichern, geben Sie den Zielordner in der Eigenschaft [Zielordner (SD-Karte)] oder [Zielorder (USB-Speichermedium)] der Plattform an.
    Eigenschaftsfenster [Target01] > Registerkarte [Funktion] > Registerkarte [Optionen] > [Grundeinstellungen]
    Eigenschaften (Target01)
[Verschlüsselung]

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den gespeicherten Alarmverlauf zu verschlüsseln. Der Standardwert ist aktiviert. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie den gespeicherten Alarmverlauf nicht verschlüsseln möchten.

[Daten exportieren]
[Aktivieren]

Sie können den Alarmverlauf auf dem Anzeigegerät in einer Datei speichern.

Hinweis: Informationen zum Exportieren und Importieren erhalten Sie unter:
Exportieren und Importieren von Alarmen

[Datenspeicherung]

Wählen Sie nachfolgend den Speicherort für die Exportdatei aus.
-[Lokaler Speicher]
-[SD-Karte]
-[USB-Speichermedium]

Hinweis:

  • Der Speicher, der für [Datenspeicherung] ausgewählt werden kann, hängt vom Modell des Anzeigegeräts ab.
  • Bei Verwendung der Open Box der SP5000-Serie (Modell für Windows 10 IoT Enterprise), IPC Serie oder eines PC/AT wird die Exportdatei NICHT auf der SD-Karte oder dem USB-Speichermedium gespeichert, die bzw. der in das Anzeigegerät eingesteckt ist, wenn Sie einfach [SD-Karte] oder [USB-Speichermedium] auswählen. Um die Exportdatei auf SD-Karte oder USB-Speicher zu speichern, geben Sie den Zielordner in der Eigenschaft [Zielordner (SD-Karte)] oder [Zielorder (USB-Speichermedium)] der Plattform an.
    Eigenschaftsfenster [Target01] > Registerkarte [Funktion] > Registerkarte [Optionen] > [Grundeinstellungen]
    Eigenschaften (Target01)
[Datum/Uhrzeit anhängen]

Fügen Sie am Ende des Namens der exportierten Datei das Datum und die Uhrzeit des Exports hinzu.
Beispiel: Wenn der Export am 31.10.2016 um 22:43:45 erfolgt, wird die exportierte Datei unter „\20161031PM104345.TXT“ gespeichert.

Hinweis:

  • Hinweis: Die Datums- und Uhrzeitformate hängen von den Einstellungen unter [Datumsformat] und [Uhrzeitformat] ab.
    Eigenschaftsfenster [Target01] > Registerkarte [Funktion] > Registerkarte [Optionen] > [Exportieren]
    Weitere Informationen erhalten Sie unter:
    [Datumsformat]
    [Uhrzeitformat]
  • Bei Deaktivierung des Kontrollkästchens zu [Datum/Uhrzeit anhängen] wird, wenn bereits eine Datei mit dem Exportdateinamen vorhanden ist, die bestehende Exportdatei mit der neuen überschrieben.
[Änderung erkennen]

Erkennt Änderungen an einer Exportdatei. Verwenden Sie das Export File Validation Tool zur Feststellung von Änderungen.

Wenn die Option [Änderung erkennen] aktiviert ist, wird eine alphanumerische Zeichenfolge in der ersten Zeile der exportierten Datei angefügt. Diese Zeichenfolge wird vom Export Validation Tool verwendet, um Änderungen an den Dateidaten zu erkennen. Bei Verwendung des Export Validation Tools darf diese Zeichenfolge nicht gelöscht oder bearbeitet werden.

Weitere Informationen zum Export Validation Tool erhalten Sie unter:
Überprüfen auf Änderungen in einer Exportdatei

[Ordnername] 'Alarm.ExportData.FolderName'

Legen Sie den Namen des Ordners fest. (Beispiel: \Protokoll)
Es können maximal 256 Zeichen (ohne die folgenden Symbole) für den Ordnernamen verwendet werden.
: ; | , * ? " < > /

In dem Ordner wird ein Unterordner mit dem Namen des Alarmmodus („Protokoll“ oder „Aktiv“) erstellt, der für den Export verwendet wird, und die Exportdatei wird gespeichert.

Legen Sie den Alarmmodus im Vorgang [Alarmdaten exportieren] fest.

Alarmdaten exportieren

Hinweis: Um in der IPC-Serie eine bestimmte Sprache für Ordner- und Dateinamen zu verwenden, richten Sie diese unter [Systemsteuerung] > [Systemgebietsschema ändern] ein.

Unterstützung Datenbindung:

Informationen zur Verwendung einer Bindungsquelle erhalten Sie unter.
Alarm.ExportData.FolderName

Bei Verwendung als Bindungsziel können folgende Bindungsquellen assoziiert werden.
[ Variable]

Informationen zum Konzept der Datenbindung erhalten Sie unter.
Datenbindung

[Dateiname] 'Alarm.ExportData.OutputFileName'

Legen Sie den Namen der exportierten Dateifest. (Beispiel: \Protokolldaten)
Sie können maximal 256 Zeichen (ohne die folgenden Symbole) für den Dateinamen verwenden.
: ; | , * ? " \ /

Hinweis: Um in der IPC-Serie eine bestimmte Sprache für Ordner- und Dateinamen zu verwenden, richten Sie diese unter [Systemsteuerung] > [Systemgebietsschema ändern] ein.

Unterstützung Datenbindung:

Informationen zur Verwendung einer Bindungsquelle erhalten Sie unter.
Alarm.ExportData.OutputFileName

Bei Verwendung als Bindungsziel können folgende Bindungsquellen assoziiert werden.
[ Variable]

Informationen zum Konzept der Datenbindung erhalten Sie unter.
Datenbindung

[Exportstatus]
[Aktivieren]

Sie können den Speicherstatus oder den Fehlerstatus der Exportdatei in einer Variable speichern.

[Status speichern] 'Alarm.ExportStatus.SaveStatus'

Legen Sie eine Ganzzahlvariable fest, um den Start- und Abschlussstatus des Exportvorgangs zu speichern. Wählen Sie in der Eigenschaftsmarkierung [Variable] aus.

Beim Export wird Folgendes im Speicherstatus gespeichert:

(1) Exportvorgangs-Bit
(2) Fertigstellungs-Bit

Zeitdiagramm für den Speicherstatus:

A: Benutzer startet Export
B: Export abgeschlossen
C: Benutzer löscht Werte in Variablen

Unterstützung Datenbindung:

Informationen zur Verwendung einer Bindungsquelle erhalten Sie unter.
Alarm.ExportStatus.SaveStatus

Bei Verwendung als Bindungsziel können folgende Bindungsquellen assoziiert werden.
[ Variable]

Informationen zum Konzept der Datenbindung erhalten Sie unter.
Datenbindung

[Fehlerstatus] 'Alarm.ExportStatus.ErrorStatus'

Legen Sie eine Ganzzahlvariable zur Speicherung des Resultats des Exportvorgangs fest. Wählen Sie in der Eigenschaftsmarkierung [Variable] aus.

Wenn das Endbit (Bitposition: 1) der im Feld [Status speichern] angegebenen Variable eingeschaltet ist, werden im Fehlerstatus die folgenden Ergebnisse angezeigt.
0: Die Daten wurden erfolgreich exportiert.
1: Kein externes Speichermedium.
3: Nicht genügend Speicherplatz verfügbar.
4: Fehler beim Öffnen/Schreiben in eine Datei.

Unterstützung Datenbindung:

Informationen zur Verwendung einer Bindungsquelle erhalten Sie unter.
Alarm.ExportStatus.ErrorStatus

Bei Verwendung als Bindungsziel können folgende Bindungsquellen assoziiert werden.
[ Variable]

Informationen zum Konzept der Datenbindung erhalten Sie unter.
Datenbindung

[Hi/Lo-Zustandsverhalten]

Wählen Sie aus, wie die Alarmzustände funktionieren sollen, wenn sich der Wert der mit einem Niveau-Alarm konfigurierten Variable von Hi auf HiHi oder Lo auf LoLo ändert.

  • [Änderung in RTN bei HiHi/LoLo]
  • [Bei HiHi/LoLo aktiv bleiben]

Hinweis: Wenn bei der Auswahl von [Bei HiHi/LoLo aktiv bleiben] ein geänderter Wert mehr als einen Alarmtyp überschreitet, werden alle zutreffenden Alarme gleichzeitig ausgelöst.

(Beispiel)

Bei einem Niveau-Alarm, bei dem Hi auf 50 und HiHi auf 100 eingestellt ist und sich der Wert von 0 auf 105 ändert, treten Hi und HiHi gleichzeitig auf. Folglich zeigt das Objekt Alarmzusammenfassung beide Alarme an, und zwar in der Reihenfolge Hi, HiHi, um der Richtung der Wertänderung (0 auf 105) zu entsprechen.