Der Konverter ist eine Funktion, mit der die in den Einstellungen definierten Werte der Quelleigenschaften umgewandelt werden.
Erstellen Sie einen Konverter im Konverter-Editor. Wählen Sie den Konverter, wenn Sie eine Objekteigenschaft mit einer Quelleigenschaft verknüpfen, um den konvertierten Wert der Eigenschaft zuzuordnen.
Informationen zur Zuweisung von Quelleigenschaften erhalten Sie unter:
Datenbindung
Verwenden Sie den Ausdrucks-Editor, um Ausdrücke für den Ausdruckskonverter zu erstellen.
Ausdrucks-Editor
Wählen Sie bei der Verknüpfung einer Objekteigenschaft mit einer Quelleigenschaft im Eigenschaftsauswahl-Fenster einen Konverter aus.
Informationen zu [Richtung] erhalten Sie unter:
[Richtung] der Datenbindung
Der Bereichskonverter und der Ausdruckskonverter unterstützen nur [1-Weg]. Bei Verwendung dieser Konverter wird die [Richtung] automatisch auf [1-Weg] eingestellt.
Wenn die [Richtung] auf [1-Weg] eingestellt ist, ist keine Eingabe über ein Objekt – wie z. B. einer numerischen Anzeige – möglich. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, wenn das Objekt die Eigenschaft [Eingabemodus aktivieren] besitzt.
Erstellen Sie im Ausdrucks-Editor Ausdrücke zur Verwendung im Konverter. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften des Ausdruckskonverters auf die Ellipse [...] des Felds [Ausdruck], um den Ausdrucks-Editor anzuzeigen.

1: Geben Sie den Ausdruck und den Operator ein. Sie können einen Operator auch über das Kontextmenü einfügen, das erscheint, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen Ausdruck klicken (Beispiel: Um * einzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie [Operatoren]).
Informationen zu den Ausdrucksregeln finden Sie unter:
Regeln für Ausdrücke
2: Wählen Sie den in den Ausdruck einzufügenden Objekttyp aus. Die Objektliste wird aktualisiert.
3: Wählen Sie das in den Ausdruck einzufügende Objekt aus. Wenn Sie auf das Objekt klicken, wird das Objekt an der Position des Ausdrucks-Cursors eingefügt.
Weitere Informationen zu unterstützten Operatoren und ihrer Funktionsweise finden Sie unter Verfügbare Operatoren und Funktion.
Wenn die Datentypen identisch sind, können Sie mehrere Variablen in einem Ausdruck verwenden. Nachfolgend ist das Beispiel eines gültigen Ausdrucks aufgeführt, in dem zwei Variablen vom gleichen DINT-Datentyp vorhanden sind:
MyDINT01+MyDINT02
Nachfolgend ist das Beispiel eines ungültigen Ausdrucks aufgeführt, in dem zwei Variablen von den Datentypen DINT bzw. STRING vorhanden sind:
MyDINT01+MyString01
Wenn Ausdrücke rot angezeigt werden, bedeutet dies, dass ein Fehler im Ausdruck vorhanden ist. Variablen verschiedenen Datentyps können nicht gemeinsam in einem Ausdruck verwendet werden.
Wenn das Datum eines Ausdrucks geändert wird, wird die Kalkulation sofort ausgeführt.
Das mathematische Ausdrucksergebnis enthält Dezimalstellen.
(Beispiel 1)
Im folgenden Fallbeispiel ist der Wert von INT1 gleich 101; das Ergebnis lautet entsprechend 10.1 (.1 wird nicht trunkiert).

Zum Trunkieren von Dezimalstellen verwenden Sie den Baustein "floor".
(Beispiel 2)
Im folgenden Fallbeispiel ist der Wert von INT1 gleich 101; das Ergebnis entspricht 10.
