Lokale Variablen sind interne Variablen, auf die nur innerhalb eines Bildschirms, Inhalts oder der entsprechenden Skripte, in denen die lokale Variable eingerichtet ist, zugegriffen werden kann. Da lokale Variablen nur innerhalb des Bildschirms/Inhalts verfügbar sind, sind sie für temporäre Daten geeignet.
In der Bildbearbeitungs-Software können Sie bis zu 300 lokale Variablen pro Bildschirm/Inhalt konfigurieren. Wenn ein Bildschirm eine Inhaltsanzeige aufweist und die Gesamtzahl der lokalen Variablen auf dem Bildschirm und der lokalen Variablen in den mit der Inhaltsanzeige verbundenen Inhalten 3600 übersteigt, tritt ein Fehler auf.
Die maximale Anzahl lokaler Variablen variiert je nach Anzeigemodell. Die maximale Anzahl lokaler Variablen pro Projekt ist nicht in der maximalen Anzahl globaler Variablen pro Projekt enthalten.
Informationen über die maximale Anzahl lokaler Variablen für die einzelnen Anzeigemodelle erhalten Sie unter:
Liste der unterstützten Modelle/Funktionen
Die maximale Anzahl lokaler Variablen, die in die zur Laufzeit gezeichneten Bildschirme geladen werden können, beträgt 3600. Die Zeichnung wird angehalten, wenn die Grenze von 3600 lokalen Variablen überschritten wird, und es wird ein Systemfehler angezeigt.
Auch wenn ein Objekt aufgrund seiner aktuellen [Sichtbarkeit]-Einstellung zur Laufzeit nicht sichtbar ist, werden lokale Variablen, die für das Objekt festgelgt sind, in die Berechnung der Obergrenze mit einbezogen.
Wenn Sie indirekt die [Inhalt-ID] eines Objekts Inhaltsanzeige oder eines Objekts Gleitinhaltsanzeige angeben, kann die Bildschirmbearbeitungs-Software die lokalen Variablen für diesen Inhalt nicht zählen. Selbst wenn kein Fehler in der Bildschirmbearbeitungs-Software vorliegt, kann es daher vorkommen, dass die lokale Variablengrenze zur Laufzeit überschritten wird und der Inhalt nicht angezeigt wird. In diesem Fall wird ein Systemfehler angezeigt.
Lokale Variablennamen müssen innerhalb eines Bildschirms/Inhalts eindeutig sein. Informationen über die Namenskonventionen für lokale Variablen erhalten Sie unter:
Die von lokalen Variablen unterstützten Datentypen entsprechen denen von Basisvariablen, mit Ausnahme von WSTRING. Datentypen für Variablen vom Typ Benutzerdaten werden ebenfalls nicht unterstützt. Informationen zu Datentypen erhalten Sie unter:
Eine globale Variable kann nicht als Elementnummer für lokale Feldvariablen verwendet werden.
Sie können die Eigenschaft eines Objekts mit einer lokalen Variable verknüpfen. Da lokale Variablen nur innerhalb eines Bildschirms/Inhalts verfügbar sind, eignen sie sich für temporäre Daten. Bei der Verknüpfung mit einer lokalen Variable wird das Präfix "$Local" hinzugefügt. Beispiel: $Local.Var1.Value
Lokale Variablen können nicht für globale Funktionen wie Alarm, Datenprotokollierung, USB-Strichcode-Lesegeräte und OPC UA verwendet werden können. Verwenden Sie hierfür globale Variablen. Informationen zur datenbindung erhalten Sie unter:
Sie können globale Variablen in lokale Variablen kopieren und umgekehrt.
Beim Kopieren von globalen Variablen in lokale Variablen werden die entsprechenden Eigenschaften kopiert. Beim Kopieren lokaler Variablen in globale Variablen werden Standardwerte in Eigenschaften festgelegt, die in lokalen Variablen nicht verfügbar sind.
Sie können ein Objekt, das mit einer lokalen Variable verknüpft ist, auf einen anderen Bildschirm kopieren.
Wenn auf dem Zielbildschirm keine lokale Variable mit demselben Namen vorhanden ist, wird das Dialogfeld [Alarm] angezeigt.
Wählen Sie die Schaltfläche [Einfügen], um das Objekt einzufügen.
Wählen Sie [Einfügen mit Bindung(en)], um das Objekt und seine entsprechenden lokalen Variablen einzufügen.
Wenn der Zielbildschirm eine lokale Variable mit demselben Namen hat, wird das Objekt eingefügt und die lokale Variable im Zielbildschirm mit dem kopierten Objekt verknüpft. Wenn der Datentyp der lokalen Variable nicht übereinstimmt, tritt zur Erstellungszeit ein Fehler auf.
Mit dem OPC UA-Server oder Web API / WebSocket können Sie keine lokalen Variablen lesen oder schreiben.