Funktionsweise von Alarmen
Datenstruktur der Alarme
Arbeitsschritte Alarme
Infos zu gespeicherten Alarmen
Der Übergang zwischen Alarmzuständen
Datenstruktur der Alarme
Es gibt zwei Arten von Alarmen – Bool-Alarm und Niveau-Alarm –, für die eine zu überwachende Variable, eine anzuzeigende Meldung, eine Stufe usw. eingerichtet werden können.

| Typ |
Beschreibung |
Verfügbare Variablendatentypen |
| Bool-Alarm |
Alarm tritt entsprechend des AN/AUS-Werts der überwachten Variable auf. |
BOOL |
| Niveau-Alarm |
Alarm tritt entsprechend des gespeicherten Werts der überwachten Variable auf. |
SINT, USINT, INT, UINT, DINT, UDINT, LINT, ULINT, BYTE, WORD, DWORD, LWORD, REAL, LREAL. |
Alarme lassen sich nach Alarmgruppen im Objekt Alarmzusammenfassung anzeigen.
- Informationen zur zu erstellenden Anzahl von Alarmgruppen erhalten Sie unter:
Liste der unterstützten Modelle/Funktionen
- Externe Variablenwerte werden basierend auf dem Abtastratenintervall aktualisiert. Wenn eine externe Variable mit einem Alarm eingerichtet wird und das Intervall für die Abtastrate zu lang ist, kann es zu einer erheblichen Zeitverzögerung von der Erzeugung eines Alarms durch das externe Gerät bis zur Anzeige des Alarms im Objekt „Alarmübersicht“ kommen. Informationen zu Abtastraten erhalten Sie unter:
Einstellen des Intervalls zum Lesen externer Variablenwerte (Abtastrate)
- Informationen zum Objekt Alarmzusammenfassung erhalten Sie unter:
Alarme anzeigen
Arbeitsschritte Alarme
- Erstellen Sie einen Alarm anhand der Bildschirmbearbeitungs-Software.
Mit der Import-/Export-Funktion lassen sich anhand von Excel oder anderen Tabellenkalkulationsprogrammen Alarme bearbeiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Exportieren und Importieren von Alarmen
- Übertragen Sie das Projekt in das Anzeigegerät.
- Überprüfen Sie die Alarminformationen aktiver Alarme im Objekt Alarmzusammenfassung, und berühren Sie den [ACK]-Schalter
Die Informationern im Objekt Alarmzusammenfassung werden aktualisiert (geändert oder bestätigt).
- Wenn der Wert der überwachten Variable in den Normalzustand zurückkehrt, werden die Informationen im Objekt Alarmzusammenfassung aktualisiert (geändert oder zurückgesetzt).
Infos zu gespeicherten Alarmen
Alarme werden am Ort, der im Feld [Speichern in] festgelegt wurde, gespeichert.
[Speichern in] |
Beschreibung |
| [Sicherungsspeicher] |
Daten werden im Sicherungspeicher (SRAM) des Anzeigegeräts gespeichert. |
| [SD-Karte] |
Daten werden auf der SD-Karte des Anzeigegeräts gespeichert. |
| [USB-Speichermedium] |
Daten werden im USB-Speicher des Anzeigegeräts gespeichert. |
Alarme werden im Binärformat gespeichert.
Die Daten lassen sich über den Projekt-Explorer durch Klick auf [Systemarchitektur] und Auswahl von [Alle Alarme] überprüfen.
Infos zur Berechnung der Datengröße erhalten Sie unter:
Berechnen der Größe der zu speichernden Daten
Folgende Optionen stehen zur Auswahl hinsichtlich des Betriebs nach Erreichen einer festgelegten [Max. Anzahl an Datensätzen].
- Protokollierung anhalten
- Alte Daten überschreiben
Der Übergang zwischen Alarmzuständen
Je nach Einstellung in der Eigenschaft [Alarmverhalten] wechselt der Alarmstatus entweder zwischen drei Zuständen ([ACK optional]) oder vier Zuständen ([ACK zwingend]).
- 3 Zustände ([ACK optional]): Übergang zwischen den Zuständen Aktiv, ACK (Quittiert) und RTN (Rückkehr zum Normalzustand), wobei die Quittierung von Alarmen optional ist.

- 4 Zustände ([ACK zwingend]): Übergang zwischen den Zuständen Aktiv, ACK (Quittiert), UNACK (nicht quittiert) und RTN (Rückkehr zum Normalzustand). Das Quittieren von Alarmen ist für den Übergang in den Zustand Return-to-Normal (RTN) zwingend.

Informationen über die Eigenschaft [Alarmverhalten] finden Sie unter:
[Alarmverhalten]