Im Speicher verfügbare Funktionen

Mit Speicher bzw. Speicherplatz lassen sich die folgenden Funktionen nutzen:

Zieldaten Anwendungsspeicher Backup-Speicher Lokaler Speicher SD-Karte USB-Speicher
Projektdatei speichern

 

 

 

 

Variablenwerte beibehalten

 

 

 

 

Alarmverlauf speichern

 

 

Protokolldaten speichern

 

 

Operationsprotokolle speichern

 

 

Rezeptdaten speichern

 

 

Alarmverlauf exportieren

 

 

Protokolldaten exportieren

 

 

Operationsprotokoll exportieren

 

 

Rezeptdaten exportieren und importieren

 

 

Sicherheitsdaten exportieren und importieren (Benutzerinformationen)

 

 

 

 

Systemdateien für japanische Eingaben zur Laufzeit speichern

 

 

Bilddateien, die im Objekt Bildanzeige verwendet werden, speichern

 

 

Projektdatei zum Anzeigegerät übertragen

 

 

 

Anwendungsspeicher

Der Anwendungsspeicher wird für Projektdaten, Rezeptdaten usw. verwendet.

Hinweis: Die verfügbare Kapazität des Sicherungsspeichers variiert je nach Anzeigegerätetyp. Informationen zu den Kapazitäten der einzelnen Typen erhalten Sie unter
Liste der unterstützten Modelle/Funktionen

Sicherungsspeicher

In diesem Speicher werden die Daten selbst bei Ausschalten des Anzeigegeräts gesichert.

Bei der Sicherung der Daten in diesem Speicherbereich gilt folgende Prioritätsreihenfolge:

  1. Remanente Variable
  2. Alarm
  3. Datenprotokollierung
  4. Operationsprotokoll

Um die Kapazität des Sicherungsspeichers zu überprüfen, wählen Sie im Projekt-Explorer [Target01] aus.

Die Datengröße der einzelnen Funktionen wird in den Einstellungen festgelegt. Je nach Datengröße der einzelnen Funktionen variiert auch die verfügbare Kapazität für andere Funktionen.

Informationen zum Kalkulieren der Datengröße unter Berechnen der Größe der zu speichernden Daten.

Hinweis:

  • Die verfügbare Kapazität des Sicherungsspeichers variiert je nach Anzeigegerätetyp. Informationen zu den Kapazitäten der einzelnen Typen erhalten Sie unter
    Liste der unterstützten Modelle/Funktionen
  • Die Sicherung der Daten im Backup-Speicher wird von der integrierten Backup-Batterie des Anzeigegeräts gewährleistet. Bei einer Entleerung der Batterie gehen die Daten verloren. Bei Anzeigegeräten mit wiederaufladbaren Batterien müssen Sie Spannung an das Anzeigegerät anlegen und die Batterien vollständig aufladen. Die Batterie wird dabei bis zu einem Ladestand aufgeladen, der einen Sicherungsbetrieb von 24 Stunden nach Ausschalten der Spannungsversorgung garantiert. Der komplette Ladevorgang nimmt bis zu 120 Stunden (5 Tage) in Anspruch. Dem Hardware-Handbuch können Sie die genaue Dauer der Ladevorgänge für Ihr Anzeigegerät entnehmen.
    Bei Anzeigegeräten, die nicht über wiederaufladbare Batterien verfügen, wird eine Fehlermeldung mit der Aufforderung zum Auswechseln der Batterie angezeigt. Anweisungen zum Austausch der Batterien finden Sie im Hardware-Handbuch Ihres Anzeigegeräts.
    Informationen zu den angezeigten Fehlermeldungen unter In Laufzeit angezeigte Fehler.
  • Beim Download eines Projekts werden die Daten im Backup-Speicher gelöscht.
  • Da die Modelle der GP-4100-Serie nicht mit einem Backup-Speicher ausgestattet sind, wird ein Teil des internen Speichers als Backup-Bereich verwendet. In Benutzerdokumenten wird dieser Bereich als „virtueller Backup-Speicher“ ausgewiesen. Die Daten im virtuellen Backup-Speicher werden genau wie im Backup-Speicher gesichert, wenn das Anzeigegerät aus- und wiedereingeschaltet wird.

  • Die SP5000-Serie und SP5000X-Serie nutzt NVRAM als Sicherungsspeicher. In diesem Fall steht die Bezeichnung „SRAM“ in diesem Dokument für „NVRAM“.

Lokaler Speicher

Bei der ST6000-Serie, ST6000 2nd Gen oder STM6000-Serie kann ein lokaler Speicher als Dateispeicher verwendet werden.

Rezepte, Alarmdaten, Operationsprotokoll und Datenprotokollierung unterstützen den Export in den lokalen Speicher, und Rezepte unterstützen den Import aus dem lokalen Speicher.

Wichtige Hinweise:

  • Da für den lokalen Speicher Flash-Speicher verwendet wird, muss das System mit Blick auf die Begrenzung der Schreibzyklen konzipiert werden. Das wiederholte Schreiben und Löschen großer Datenmengen, z. B. über die FTP-Client-Funktion, das Dateimanager-Objekt oder Skriptvorgänge zur Dateiverwaltung, kann sich negativ auf die Lebensdauer des Anzeigegeräts auswirken.
  • Wenn Sie Funktionen konfigurieren, die wiederholt in den lokalen Speicher schreiben, wird in der Bildschirmbearbeitungs-Software eine Warnmeldung angezeigt.
  • Zur Laufzeit wird die Lebenserwartung des Flash-Speichers überwacht. Warn- und Fehlermeldungen werden angezeigt, wenn zu viel Flash-Speicher verwendet wird. 
Hinweis: Informationen zur Kapazität des lokalen Speichers und zu unterstützten Modellen erhalten Sie unter: Liste der unterstützten Modelle/Funktionen

Externes Speichermedium (SD-Karte / USB-Speicher)

Die SD-Karte und der USB-Speicher werden zusammen als "Externer Speicher" bezeichnet. Weitere Infos zum externen Speicher erhalten Sie unter:

Externer Speicher

Hinweis: Der externe Speicher, der verwendet werden kann, variiert je nach Modell. Liste der unterstützten Modelle/Funktionen

Zielordner (bei Verwendung der Open Box SP5000-Serie (Typ Windows 10 IoT Enterprise), IPC-Serie oder PC/AT)

Wenn Sie die Open Box SP5000-Serie (Typ Windows 10 IoT Enterprise), IPC-Serie oder einen PC/AT verwenden, werden die Daten nicht auf der SD-Karte oder dem USB-Speicher gespeichert, die in das Anzeigegerät eingesteckt sind, selbst wenn Sie in der Einstellung der Bildschirmbearbeitungs-Software [SD-Karte] oder [USB-Speicher] auswählen.

Die Daten werden in dem Zielordner gespeichert, der in den Eigenschaften [Zielordner (SD-Karte)] oder [Zielorder (USB-Speichermedium)] angegeben ist.

So konfigurieren Sie den Zielordner:

  1. Wählen Sie im Fenster "Projekt-Explorer" die Option [Systemarchitektur], und klicken Sie auf [Target01].
  2. Klicken Sie im Fenster Eigenschaften auf die Registerkarte [Funktion] und dann auf die Registerkarte [Optionen].
  3. Legen Sie unter [Grundeinstellungen] die folgenden Eigenschaften fest:
    Plattformeinstellungen